die Geschichte der Bönnschen Bimmel ...
Wir heißen Sie willkommen in einem der schönsten Denkmäler, das die Stadt Bonn zu bieten hat. Ein Denkmal, das nie abgerissen oder gar verschrottet werden wird, weil es sich einfach sehrt tief in die Herzen aller Bonnerinnen und Bonner hineingebimmelt hat!
Die Bönnsche Bimmel hat eine bewegte Geschichte. Die Bahn nahm im Jahre 1911 ihren Betrieb auf. Hersteller des Wagens war die in Köln-Deutz beheimatete Firma Herbrandt & Co., die dieses Fahrzeug, damals noch ohne Motor, an die "Straßenbahn Bonn - Bad Godesberg- Mehlem" ausgeliefert hatte. Das Fahrzeug konnte in seiner Anfangszeit nur in Verbindung mit einem motorisierten Triebwagen als so genannter Beiwagen eingesetzt werden.
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Im Jahre 1949 wurde der Straßenbahnwagen - er hatte mittlerweile das Alter von 38 Jahren erreicht - bei der "Westdeutschen Waggonfabrik" zum Triebwagen umgebaut. Bis 1967 fuhr er auf der Strecke Bonn-Bad Godesberg-Mehlem, jeweils in einem Zugverband, der aus zwei Triebwagen und einem Beiwagen in der Mitte des Zuges bestand.
Nach 56-jährigem Arbeitsleben wurde der Triebwagen dann, im wahrsten Sinne des Wortes, "aus dem Verkehr" gezogen. Für die Personenbeförderung hatte er damit ausgedient. Er erfuhr schließlich einen Umbau als Arbeitstriebwagen und wurde nach Bedarf für Reparaturarbeiten aller Art auf den unterschiedlichsten Strecken eingesetzt.
Auch dieser Job ging zu Ende. Bis, ja bis einige Liebhaber des Altertümchens auf die Idee kamen, den Oldie in eine Partybahn umzubauen. Dies haben die SWB-Mitarbeiter in den Straßenbahnwerkstätten des Betriebshofes Dransdorf mit viel Liebe vollbracht. Der Wagen wurde feierlich Bönnsche Bimmel getauft.

Schauen Sie auch mal auf die interessante Internetseite des Historischen Vereins Stadtwerke Bonn e.V.





