die VIP-Gourmet-Tour

 

Foto: Volker Lannert

(Foto: Volker Lannert)

Gesellschaften von mindestens zwölf bis maximal 19 Personen genießen während ihrer Fahrt über das städtische Streckennetz hinaus bis nach Bad Honnef ein edles Viergang-Menü nach Wahl mit edlen Weinen und Champagner aus dem Kühlschrank und Bier aus der bordeigenen Zapfanlage.

Diese drei- bis vierstündige Tour (je nach Fahrplan) von Bonn, über Beuel, Oberkassel, Oberdollendorf, Königswinter, Rhöndorf und Bad Honnef ist eine kulinarisch-logistische Herausforderung, die einzigartig in der nördlichen Hemisphäre sein dürfte. Das letzte Bonner Abenteuer… Der nächste Mitbewerber arbeitet ähnlich im australischen Melbourne. Maritim

Die einzelnen Gänge des VIP-Menüs werden nach einem geschickten und auf die Minute abgestimmten Zeit- und Fahrplan aus den Top-Restaurants „Majestic“ im Bonner Hotel Bristol und Restaurant „Rheinterrassen“ im Hotel Maritim in Königswinter von den Küchenchefs Sebastian Stienen und Torsten Fassbender persönlich hergestellt und von den Service-Brigaden an den Haltestellen minutengenau auf edlem Porzellan in die Bönnsche Bimmel hinein serviert. Was kalt sein muss, ist kalt, was heiß sein muss, ist heiß!

Exzellente Weiß- und Rotweine begleiten die Menüs (All-Inclusive-Angebot, siehe Preise). Der Champagner stammt aus dem Hause Taittinger. In der Bönnschen Bimmel sorgt der Chef persönlich, dass keine Wünsche offen bleiben und der komplexe Ablauf reibungslos funktioniert.

Eine Toilette existiert auf halber Strecke an der Endhaltestelle in Bad Honnef. Die Bönnsche Bimmel ist geheizt.

 

Ablauf:

 

Die VIP-Gourmet-Tour beginnt auf dem Abstellgleis auf der Quantiusstraße. Wenn Sie mit dem Auto kommen, parken Sie am Besten im Hotel Bristol und gehen die ca. hundert Meter zur Bönnschen Bimmel. Die Bahn fährt auf die Minute genau ab.

Schon wenige Minuten später hält das rollende Restaurant vor dem Hotel Bristol, wo die Service-Brigade des Restaurants „Majestic“ die Vorspeise aus der Küche von Küchenchef Sebastian Stienen in die Bahn hinein serviert. Mit viel Applaus der Fahrgäste geht alles schöner und motivierter!

bristol

Zum Aufwärmen rattert die Bönnsche Bimmel gen Dottendorf und dreht dort in der Wendeschleife, um dann 40 Minuten später gegenüber dem Hotel die Suppe aufzunehmen. Die gedeckelten Suppen-Terrinen sind auf den Platztellern in großen Ringen quasi kardanisch aufgestellt, um Umkippen zu verhindern. „Suppe erst ab Hauptbahnhof“, heißt die konsequente Losung, soll doch sicherheitshalber den eventuellen Unbilden der engen Kurven in der Unterführung begegnet werden.

Weiter geht es über die Kennedy-Brücke auf die „Schäl Sick“, über Beuel, Ramersdorf, Oberkassel, Dollendorf nach Königswinter, wo Vater Rhein zum ständigen Begleiter wird und der Hauptgang auf die VIPs wartet. Ein spannendes Unternehmen! Torsten Fassbender, Küchenchef des Restaurants „Rheinterrassen“ im Hotel Maritim, garantiert einen heißen Hauptgang – natürlich wieder serviert just in time.

aal

An der Endstation in Bad Honnef heißt es Aussteigen und frische Luft schnappen. Hier existiert die Toilette, hier können die Raucher ihrem gesunden Hobby nachgehen, hier lohnt sich ein Gang auf die Brücke zur Insel Grafenwerth (ca. 100 Meter) mit einem Postkarten-Blick über den berühmten Aalschocker hinweg auf den Drachenfels.

Dann ruft die Bönnsche Bimmel wieder zum Einsteigen, denn der Chef-Patissier des Restaurants „Rheinterrassen“ im Hotel Maritim will Ihnen mit seinem Team das Dessert servieren.

Dann rattert die Bönnsche Bimmel über die Südbrücke, vorbei an der Telekom-Zentrale, und taucht in den Untergrund ein. Spätestens jetzt entfaltet das Interieur der kleinen Straßenbahn ihre warme Beleuchtung und verbreitet romantische Stimmung.

Romantische Bimmel

Endstation ist der Bonner Hauptbahnhof, wo Sie aussteigen und über den Ausgang „Quantiusstraße“ ihren Ausgangsort erreichen. Die Bönnsche Bimmel fährt dann weiter ins Depot nach Dransdorf.

 

Übrigens: Mikrophon- und Musikanlage gehören zur Audio-Ausstattung der Bahn.

Vier-Gang-Menu all inclusive ...

Preise

Vorspeisen

  • Carpacchio vom Sushi Thunfisch auf Glasnudel-Salat mit Limonen-Chili

  • Schaumbrot von der Geflügelleber mit Malzbier-Gelée und Korinthen auf Mescelin-Salat

  • Pralinen von hausgerauchtem Fjordlachs an getrüffeltem Kartoffelsalat mit Cranberry-Wasabi-Cream

Suppen

  • Tomarillo-Creme-Suppe mit Petersilienbrot-Stangen

  • Morchelrahm-Suppe mit Büsumer Krabben und Chili-Maisbrot

  • Grüner Borschtsch mit Enten-Bitok und Pflaumen-Brioche

  • Bisque von Orangen, Karotten und Chili

Hauptgerichte

  • In Aromaten geschmorte Lammhaxe mit aufgeschlagener Maispolenta und Bohnenröllchen

  • Rinderrücken unter der Kräuterkruste Ahr- Burgundersoße getrüffeltes Kartoffelpüree und Gemüsebouquet

  • "Suprem" von der Maispoularde nach provencialischer Art auf geschmortem Spitzkohl und gebratenen Rosmarinkartoffeln

  • Medaillons vom Schwein im Speck-Blätterteigmantel, serviert in Kräuterreduktion
    mit tourniertem Sommergemüse

Desserts

  • Mousse au Chocolate mit gelierten Beeren und Aprikosentarte

  • Tonkabohnencreme im Hippenblatt mit Apfelkompott und Pistazien-Eis

  • Topfencreme mit karamellisierten Pfirsichspalten und hausgebackenem Schokoladenbrownie

  • (Vegetarische Kost auf Anfrage)

    Preise

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